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In regelmäßigen Abständen publizieren wir Rundbriefe zu aktuellen Rechtsfragen für spezielle Mandanten-Gruppen.

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  • Rundbrief für Steuerberater

Leseprobe aus Rundbrief III/2015 zum Thema Mandatspraxis

Verhaltensempfehlungen für die Erstellung von Jahresabschlüssen bei Zweifeln an der Fortführungsprognose

In letzter Zeit ist es wiederholt zu Gerichtsverfahren gegen Steuerberater gekommen, die ihre Mandanten trotz insolvenzrechtlicher Überschuldung weiterhin beraten und Jahresabschlüsse erstellt haben. Auch in den RI-StB haben wir mehrfach darüber berichtet. In strafrechtlicher Hinsicht droht eine Verurteilung wegen Beihilfe zur Insolvenzverschleppung, in zivilrechtlicher Hinsicht drohen Schadensersatzansprüche wegen unterlassener Beratung über eine bestehende Insolvenzantragspflicht.

Die Empfehlung geht – stark verkürzt gesprochen – dahin, dass der Berater den Mandanten auf das Bestehen einer bilanziellen Überschuldung und auf die Begrenzung seines Auftrags hinweisen sowie die Einholung von externem spezifisch insolvenzrechtlichen Rat empfehlen soll.

Darüber hinaus stellt sich aber das Problem, dass der Steuerberater bei der Erstellung des Jahresabschlusses vor der Alternative steht, Fortführungswerte oder andere Werte, etwa Zerschlagungswerte anzusetzen. Dem Ansatz geht eine Prognose über die Fortführung des Unternehmens voraus. Die Erstellung der Prognose ist eine Aufgabe der Geschäftsführung. Der Berater sollte sich die Fortführungsprognose von der Geschäftsführung der Mandantin jedes Jahr schriftlich bestätigen lassen. Ist die Prognose aus Sicht des Beraters offensichtlich unzutreffend, die Geschäftsführung gleichwohl nicht bereit durch geeignete Maßnahmen Abhilfe zu schaffen, sollte der Berater das Mandant nicht annehmen bzw. niederlegen.

In dieselbe Richtung – mit weiteren Differenzierungen – gehen die Hinweise der Bundessteuerberaterkammer vom 22.04.2015 für die Erstellung von Jahresabschlüssen in Bezug auf Gegebenheiten, die der Annahme der Unternehmensfortführung entgegenstehen.

  • Rundbrief für Zahnärzte

Leseprobe aus Rundbrief IV/2015 zum Thema Gesetzesänderungen

Antikorruptionsgesetz

Das Antikorruptionsgesetz wird sich voraussichtlich bis Mitte 2016 verschieben. Derweil nehmen die Spekulationen über Inhalte und Folgen vieler Formulierungen zu. So kann sich die Frage stellen, ob oder in welchem Fall die von Pharmafirmen gesponserte Fortbildung nicht mehr zulässig ist. Wie ist der Fall des Eigentümers einer Immobilie mit eigener Apotheke (Inhaber), wenn er einer Zahnarztpraxis eine günstigere Miete im Haus einräumt als der Konkurrenz? Nicht jeder Vorteil ist untersagt. Es wird der Prüfung in jedem Einzelfall anhand der neuen Tatbestände bedürfen.

Die Folgen von Verstößen dürfen nicht unterschätzt werden. Viele Fälle werden strafrechtlich gegen Auferlegung einer Geldzahlung eingestellt werden. Es wird aber auch Fälle geben, die zu Berufsverboten führen können. Es ist also angezeigt, sich mit den neuen Vorschriften vertraut zu machen und im Zweifelsfall Beratung einzuholen.

Darüber hinaus veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Markblätter und Leitfäden für unsere Mandanten.

Download-Muster Merkblatt Vereins- und Verbandsgründung